3 empfehlenswerte Gimbals für DSLR-Kameras

Written by Markus on Mai 26, 2018 in Allgemein

Gimbals setzen sich nicht nur im professionellen, sondern auch im semi-professionellen und Bobby-Bereich immer mehr durch. Videos liegen im Trend und niemand möchte sich mit verwackelten Aufnahmen blamieren. Aber so ein Gimbal kann durchaus eine nennenswerte Investition sein. Daher werden wir hier im Folgenden drei Gimbals vorstellen, die allgemein gut bewertet werden. Das heißt natürlich nicht, dass alle anderen schlecht sein müssen. Der Benutzer muss bei einem Gimbal auch immer darauf achten, dass er zu der verwendeten Kamera passt. Sonst nutzt auch der beste Gimbal nichts.

 ZHIYUN CRANE V2

Dieser 3-Achsen-Gimbal aus Aluminium eignet sich für Kameras mit einem Gewicht zwischen 350 g und 1800 g. Der Gimbal selber wiegt 950 Gramm. Er ist mit zwei Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet, die 12 bis 18 Stunden Betriebszeit bieten. Zum Aufladen benötigen die Akkus ungefähr zwei Stunden. Gesteuert wird der Gimbal entweder über Steuerungsknöpfe am Gimbal selber, durch eine App oder durch eine Bluetooth-Steuerung. Die Motoren sind sehr leise. Geliefert wird der Gimbal in einem Hardcase mit Schaumstoffeinlage. Der Preis liegt bei ca. 500 Euro. Dieser Gimbal kann für so gut wie jede DSLR-Kamera benutzt werden. Allerdings ist er groß und schwer. Er eignet sich also eher für anspruchsvolle Hobby-Filmer als für Leute, die mal schnell ein Video drehen wollen.

DJI Ronin-M

Ein 3-Achsen-Gimbal, dessen Rahmen hauptsächlich aus Magnesium besteht. Bei einem Eigengewicht von 2,3 kg kann er eine Nutzlast von bis zu 3,6 kg tragen. Mit seinen drei Betriebsmodi ist er ist sehr variabel zu handhaben. Der Akku reicht für sechs Stunden Betriebszeit. Zum Lieferumfang gehört eine Fernsteuerung mit 100 bis 200 Meter Reichweite für einen zweiten Bediener. Dieser Gimbal kostet ca. 1.000 Euro. Aufgrund seiner variablen Betriebsmodi eignet er sich besonders gut für das Filmen von Sportereignissen.

IKAN DS1 Beholder

Dieser 1090 Gramm schwere Gimbal aus Metall kann mit Kameras von bis zu 1,7 kg Gewicht beladen werden. Nach dem Einschalten kalibriert sich der Gimbal selber und ist daher sehr schnell einsatzbereit. Gesteuert wird er über eine 5-Wege-Joysticksteuerung. Die Akkus bieten zwei bis drei Stunden Betriebszeit. Nachteilig ist, dass es die Betriebsanleitung nur in Englisch gibt. Der Gimbal kostet ca. 450 Euro. Mit diesem Preis und dem geringen Gewicht ist er sehr gut für Hobbyfilmer geeignet.

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